Mit der wachsenden Bedeutung von Sozialen Netzwerken lässt sich seit einiger Zeit ein neuer Trend in der Suchmaschinenoptimierung beobachten: Social SEO. Immer mehr Menschen nutzen Soziale Netzwerke, um interessante Webinhalte zu teilen und untereinander zu verbreiten ? Facebook zählt inzwischen weltweit mehr als 800 Millionen Nutzer. Dies zeigt sich natürlich auch in der Entwicklunger Suchmaschinenoptimierung.
Doch wie funktioniert Social SEO? Mit Social SEO ist die vollwertige Integration von Social Media Marketing Aktionen in die klassische Suchmaschinenoptimierung gemeint. Durch kreative Kampagnen der Unternehmen wird in Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter Kontakt zu bestimmen Zielgruppen hergestellt. Durch die direkten Kommunikationsmöglichkeiten, die die Sozialen Netzwerke bieten, werden die Nutzer mittels intenzivierter Inhalte dazu angeregt, Inhalte und Links zu verbreiten und zu teilen. So entstehen qualitativ hochwertige und natürliche Backlinks durch echte Nutzer, die Google im Gegensatz zu den künstlich erzeugten Backlinks weitaus mehr honoriert.
Social SEO ist für den Trend der Suchmaschinenoptimierung deshalb so wichtig, weil sich Backlinks durch den Einbezug von Sozialen Netzwerken weitestgehend selbst verbreiten. Doch liegt die Zukunft der Suchmaschinenoptimierung im Social SEO? Zumindest ist es zu empfehlen, sich mit dem Trend des Social SEO auszukennen. Dass Soziale Netzwerke einen Großteil der heutigen Internetnutzung ausmachen, ist wohl kaum mehr zu bestreiten.
Schon seit einiger Zeit beschäftigen Wissenschaftler und Psychologen sich mit der Frage, ob Google unser Denken beeinflusst. Diese Frage ist nicht unberechtigt. "Wie hieß nochmal der Schauspieler in diesem Film? Welche Synonyme gibt es zu jenem Wort? Wer war noch einmal der Erfinder der Dampflok?" Bei solchen Fragen greifen wir schnell zur Tastatur. Wir haben uns daran gewöhnt, blindlings Google-kompatible Suchwörter in die Suchleiste zu tippen. Früher haben wir vielleicht jemanden gefragt oder kurz selber nachgedacht. Heute übernimmt Google das Denken für uns.
Dagegen ist ja auch eigentlich nichts einzuwenden. Wissenschaftler haben allerdings jetzt herausgefunden, dass das häufige Nutzen von Google die Art beeinflusst, wie wir Informationen im Gedächtnis behalten. Durch die ständige Abrufbarkeit von Informationen im Internet brauchen wir uns eigentlich nichts mehr einzuprägen. Wir wissen ja, wo wir die Informationen notfalls wieder abrufen können. Es ist ohnehin unmöglich, sich den Schwall an Informationen zu merken, den wir täglich ergooglen. Doch dadurch, dass wir genau wissen, dass die nötigen Informationen jederzeit abrufbar im World Wide Web gespeichert sind, sinkt die Motivation, sich Dinge zu merken, gegen Null.
Ein Trost: Zwar können wir uns schwer die Informationen selbst merken. Dafür können wir uns aber meist sehr gut an den Ort erinnern, wo wir diese Informationen notfalls wieder abrufen sind. Und ganz ehrlich: Ist dies nicht einfach eine wesentlich einfachere und schnellere Methode als das mühsame Nachschlagen in einem dicken Wälzer?
Vor einigen Monaten startete Google mit Google Plus den bislang größten Versuch, seinem großen Konkurrenten Facebook ein eigenes Soziales Netzwerk entgegenzusetzen. Nachdem der Internetgigant mitansehen musste, wie nach und nach immer mehr Zeit auf Facebook statt auf anderen Webseiten verbracht wird, versucht Google nun, Facebook seine Online-Anteile mit Google plus wieder abspenstig zu machen. Doch kann Google wirklich einem sozialen Netzwerk Konkurrenz machen, dessen Wortkreationen wie ?gefällt mir? aus der alltäglichen Sprache fast schon nicht mehr wegzudenken sind?
Rund 50 Millionen User dürfte Google Plus inzwischen verzeichnen. Facebook kann allerdings auf eine stolze Zahl von 800 Millionen Mitgliedern zurückblicken. Und im Grunde bietet Google Plus eigentlich nur das, was Facebook uns schon seit Jahren bietet. Nur sieht Google Plus eben ein wenig schicker aus. Aber mal ehrlich: Nachdem wir teilweise Monate oder sogar Jahre gebraucht haben, um auch den letzten Freund dazu zu bewegen, sich bei Facebook anzumelden, werden wir das jetzt kaum bei Google Plus noch einmal tun.
Ernsthaft Konkurrenz machen kann Google Plus dem weltweit führenden sozialen Netzwerk also nicht. Darüber dürften sich auch die Google Plus Macher selber im Klaren sein. Doch warum will der weltweit größte Suchmaschinenbetreiber überhaupt ins Geschäft der sozialen Netzwerke einsteigen? Böse Zungen könnten ja behaupten, dass es dabei um die für Google äußerst interessanten Daten der User geht. Soziale Netzwerke wie Facebook sind voll davon. Tatsächlich möchte Google laut eigenen Aussagen ?eine tiefe Beziehung zu den Nutzern aufbauen, um relevantere Suchergebnisse und Werbeanzeigen zu präsentieren?.
Aber was auch immer Kritiker oder Fans von Google Plus behaupten wollen: Google Plus befindet sich nach wie vor im Anfangsstadium und die Zukunft wird zeigen, wohin die Reise geht.
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Google legt nach - und könnte demnächst Apple und Amazon ordentlich Konkurrenz machen. Nachdem der Internetgigant im Oktober schon ein neuartiges Smartphone mit dem allerneuesten Betriebssystem Android 4.0 vorstellte, welches so einige iPhone Fans neidisch machen dürfte, versucht sich Google nun auch an einem eigenen Musikportal: Google Music.
Nutzbar ist das Portal für Verwender des Android Markets. Diese können ab sofort -bisher allerdings nur in den USA -Songs online bei Google Music kaufen und diese dann direkt im sozialen Netzwerk Google+ mit ihren Freunden teilen.
Doch kann Google mit seinem Musikportal wirklich dem weltweit führenden Musikportal iTunes Konkurrenz machen?
Bis jetzt hat Google Music drei der vier größten Musiklabels mit an Bord: Rund 13 Millionen Songs von EMI, Universal Music und Sony Music stehen seit Mittwoch zum Download bereit. Außerdem können Künstler selber Songs hochladen und vermarkten. Nur Musik des Labels Warner Music ist nicht bei Google Music verfügbar.
Fakt ist, dass sich Apple mit dem Musikportal iTunes den Status als weltweit größten Musikverkäufer wohl nicht mehr nehmen lässt. Dennoch ist der Schritt ins Musikgeschäft für Google ein wichtiger Schritt, um die Pläne zur Eroberung des Smartphone-Marktes mit dem Betriebssystem Android überhaupt realisieren zu können.
Das Landgericht Aschaffenburg hat entschieden, dass Betreiber einer Facebook Seite sind von nun an verpflichtet sind, ein Impressum anzugeben. Wer dies nicht tut, läuft Gefahr eine Abmahnung zu erhalten.
Eigentlich sollte es für Betreiber eines Internetauftrittes selbstverständlich sein, ein Impressum mit Kontaktdaten zur Verfügung zu stellen.
Das Problem bei Facebook ist aber, dass es hier keine direkte Möglichkeit zum Einfügen eines Facebook Impressums gibt. Was müssen Betreiber einer Facebook Seite nun beachten, um einer Abmahnung zu entgehen?
Erste Möglichkeit: Man fügt einen Link zum Impressum der eigenen Website im kurzen Infotext ein. Vorteil: Die Infobox ist leicht zu finden. Allerdings ist der Platz begrenzt und bei zu langen Texten wird ein Teil abgeschnitten. Zudem existiert diese Infobox nur bei einigen Seiten, abhängig von der Kategorie. Das größte Problem: Das Facebook Impressum ist nur beim Aufrufen der Seite in einem Browser sichtbar, nicht aber für Benutzer eines Smartphones. Die Facebook Apps zeigen die Infobox nicht an. Die Gefahr einer Abmahnung ist so also noch nicht gebannt.
Möglichkeit zwei wäre die selbstständige Erstellung des Reiters ?Impressum? unter dem Profilbild. Hier kann entweder das gesamte Facebook Impressum in Textform oder aber ein Link zur eigenen Website eingefügt werden. Der Vorteil ist, dass dieser Reiter klar als Impressum identifizierbar ist. Das Erstellen des Reiters ist allerdings zeitaufwändiger und auch hier ergibt sich das Problem der unzähligen Smartphone Nutzer, die den Reiter mit der Facebook App nicht aufrufen können.
Die dritte Möglichkeit ist, einen Link zum Impressum auf der Infoseite unterzubringen. Dies ist die einfachste Möglichkeit, und das Facebook Impressum ist auch auf fast allen Endgeräten abrufbar.
Doch hier meinen die Richter, dass die Infoseite als Facebook Impressum nicht direkt zu erkennen sei.
Zusammenfassend gibt es bislang keine sichere Möglichkeit, die einen vor einer Abmahnung bewahrt. Trotzdem ist es sinnvoll, zunächst entweder den Reiter ?Impressum? zu erstellen oder aber das Facebook Impressum in der kleinen Infobox einzustellen.
Facebook führte heute die neuen Funktionen für die Nutzer ein, welches den Nutzer noch stärker an das soziale Netzwerk binden soll.
Facebook versucht mit dieser Neuheit, mehr Daten aus dem alltäglichen Leben der Nutzer zu gewinnen. Die bekannteste Social Network Plattform wandelt sich mit der neuen Funktion zur Mediazentrale. Die User sollen in Zukunft z.B. hören was andere User gerade hören. Es wird eine Musik Funktion geben, indem der User seine aktuell laufende Musik auf dem Rechner für die Allgemeinheit freigeben kann. Genauso können jetzt einfacher Videos oder Bücher geshared werden. Die Musik-und Video Apps sind ab sofort verfügbar.
Marc Zuckerberg will weiter nach vorne. Google+ wächst rasant und kündigt ebenfalls Neuerungen an. Wenn man Facebook beobachtet, kommen fast wöchentlich kleine Updates hinzu. Marc Zuckerberg will, dass die Nutzer noch mehr Zeit auf Facebook verbringen und noch mehr sharen als bisher. Die Frage ist, ob der User das auch will. Viele spekulieren, dass durch zu viele Veröffentlichungen aus eigenem Leben im Netz, der Gedanke aufkommt, ob die Privatsphäre noch sicher sei?
Suchmaschinenoptimierung bei Escosia notwendig?
Die Suchmaschine Escosia wird unterstützt von bing und yahoo.
Escosia unterstützt mit mindestens 80% der Werbeeinnahmen die Arbeit des WWF im Amazonas. Die tägliche Anzahl an aktiven Nutzern liegt über 200.000. Weitere Informationen finden Sie unter www.escosia.org.
Webseiten bekommen den größten Teil ihrer Traffic über Suchmaschinen, die suchende Surfer dank ihrer Listung aufmerksam machen. Gerade Menschen die eine Homepage noch nicht durch das Hören Sagen kennen, gelangen via Google und Co dorthin, denn wenn die Inhalte zu ihrer Suche passen (und gut optimiert sind) werden sie plötzlich aufmerksam und klicken die Seite an. Doch zu diesem Suchverhalten sind eine Reihe von Aspekte dazugekommen, die einiges in der Branche ändern und daher wohl auch nötig machen, dass sich die in der Suchmaschinenoptimierung Tätigen mitverändern und ihre Arbeitsweise anpassen.
Die Suchmaschine ist nicht mehr die einzige und vielleicht bei manchen auch nicht mehr die erste Adresse wenn sie etwas Bestimmtes suchen oder gezielte Fragen zu einem Thema haben. Das liegt vor allem an den sozialen Netzwerken, Communitys und Blogdiensten, die in letzter Zeit immer stärkeren Einfluss in der Internetlandschaft geübt haben. Viele suchen dadurch inzwischen auch direkt auf Youtube oder Twitter nach dem Gewünschten oder richten in Facebook ihre aktuelle Frage direkt an die Freunde im Netzwerk. Da erhält man in der Regel schnell eine engagierte Antwort und das ist vielen Nutzern sogar lieber als die Ergebnisse der Suchmaschinen, in denen sie sich auch erstmal zurechtfinden und durchklicken müssen. Eine weitere Komponente ist das mobile Internet auf Handys. Hier haben viele passende Apps installiert, die an die Suchvorlieben bereits angepasst sind und daher besonders gut weiter helfen.
Gehören die klassischen Suchmaschinen also zu einer aussterbenden Art? Google hat den Boom der sozialen Netzwerke und Video-Communitys zumindest nicht spurlos an sich vorbei ziehen lassen sondern der Konzern konterte mit der neu designten Slidebar. Hierbei werden Bilder, Videos, Blogs, Produkte und die Updates aus unseren sozialen Netzwerken in die normale Suche eingeflochten. So will Google offenbar den Anschluss behalten und sich eben nicht von den Erfolgsbringern abkapseln, sondern lieber mitspielen. Es wird deutlich, dass es für ein Unternehmen oder einen kleinen Einzelanbieter im Internet nicht mehr reicht seine Homepage für Google und Co optimieren zu lassen. Nahezu genauso wichtig ist es nun auch geworden überall präsent zu sein, das heißt in den gängigen Netzwerken ein Profil zu besitzen, Podcasts oder Videos zu benutzen und Inhalte auf allen sozialen Netzwerken zu kommunizieren. Auch Inhalte, die an das mobile Internet angepasst sind, erhalten immer mehr Relevanz, denn der mobile Markt boomt gerade ganz besonders. Nur wer das alles beachtet hat eine gute Chance seine potentiellen Kunden zu erreichen.
Aber nach diesem kleinen Schlenker in das was sich in letzter Zeit verändert hat, bzw. gerade noch im größten Wandel begriffen ist, kommen wir doch wieder zurück zu dem, womit SEOs ihr tägliches Brot verdienen. Denn eine gute Agentur für Suchmaschinenoptimierung
Google hält jederzeit die Augen auf und versucht alles um keinen Trend entwischen zu lassen oder auf die neuen Entwicklungen von Konkurrenzunternehmen möglichst zeitnah etwas zu erwidern. Das ist für die Meisten, die sich ein bisschen mit Internetmarketing auskennen, nichts Neues. Doch trotzdem ereilen uns hin und wieder noch Neuigkeiten aus dem Hause Google die es schaffen uns zu überraschen und uns neuerlich vor Augen zu führen was der Konzern alles anstellt um den Markt in seinen Händen zu behalten. So gibt es bei Google eine haueigene Abteilung die sich nur damit beschäftigt, in Technologien zu investieren, die für das eigene Unternehmen lukrativ erscheinen. Eine dieser Technologien, die Googles Unterstützung anscheinend verdient hat ist die des Start-up Unternehmens Recorded Future.
Das in Cambridge, Massachusetts ansässige Unternehmen entwickelt eine Suchmaschine mit der man das Web nach aktuellen, in der Vergangenheit liegenden und möglicherweise in der Zukunft stattfindenden Ereignissen durchsuchen kann. Die Eingabe erfolgt dabei nach den drei Suchoptionen Was, Wer/Wo und Wann, wodurch Recorded Future (zu Deutsch: aufgenommene Zukunft) das Internet nach ereignisorientierten Inhalten durchsucht. Alles was dabei zusammenkommt wird noch aufbereitet und in einer Timeline dargestellt, die auch noch in die Zukunft hineinreicht. Dabei geht es natürlich nicht bloß um Termine die erst noch stattfinden, sondern Recorded Future hat eine Methode entwickelt mit der sich künftige Ereignisse prognostizieren lassen. Das kann den künftigen Aktienkurs betreffen, aber auch die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Terroranschlages. Um solche Ergebnisse zu erhalten, werden Zukunftsprognosen aus unterschiedlichen Quellen zusammengefasst. Nach eigener Aussage gehören weltweit wichtige Nachrichtendienste und Handelsfirmen bereits zum Kundestamm von Recorded Future, die sich offensichtlich begehrte Zukunftsvorhersagen geben lassen.
Vorhersagen über die Zukunft sind für Google nichts Neues mehr, aber die Investition in Recorded Future zeigt, dass dem Konzern noch mehr an einem zukunftsweisenden Internet gelegen ist. Rund 100 Millionen US-Dollar will Suchmaschinenbetreiber Google dieses Jahr in das Start-up-Unternehmen stecken und das sicherlich nicht uneigennützig. Vermutlich will Google den innovativen Zukunftsdienst auch innerhalb der eigenen Suchmaschine anbieten.
Auch die Einteilung der Suche in die drei oben genannten Optionen gibt einen Hinweis darauf, wie die Suche nach Informationen im WorldWideWeb in Zukunft strukturiert sein könnte, was auch Konsequenzen für das Search Engine Marketing haben würde.
Wie genau Recorded Future arbeitet ist streng geheim ? immerhin sollen keine Konkurrenten die Idee klauen und selbst Erfolge damit verbuchen. Doch bekannt ist, dass das Unternehmen mit einer speziellen Software das Internet durchsucht, dabei gefundene Hinweise auf zukünftige Ereignisse in einer Datenbank zusammen trägt und die Funde mit einem geheimen Algorithmus analysiert. So wird beispielsweise untersucht, wie oft ein bestimmtes Ereignis in der Vergangenheit und Gegenwart in den Schlagzeilen aufgetaucht ist. Daraus wird dann berechnet welches Verhalten in der Zukunft wahrscheinlich ist. Der Hype der derzeit um diese Prognosen via Internet gemacht wird lässt vermuten, dass Google einen guten Riecher dabei hatte, genau diese Zukunftstechnologie mit finanziellen Mitteln zu unterstützen. Die effiziente Analyse der Zukunft dank der Sammlung und Auswertung von Daten ist scheinbar eine innovative Idee, von der man in nächster Zeit sicherlich noch einiges hören wird.
Suchmaschinenoptimierung findet ausschließlich an den gängigen Suchmaschinen statt - diese Einstellung haben einige SEOs und halten auch daran fest. Sie vergessen dabei - oder wollen nicht wahr haben, dass es auch im Bereich Social Media ein wichtiges, und wichtiger werdendes Thema, ist SEO-Maßnahmen zu ergänzen. Durch die jüngst aufgemotzte Facebook-Suchmaschine wird die professionelle Suchmaschinenoptimierung langsam aber sicher sogar für Soziale Netzwerke ein Thema. Davor die Augen zu verschließen ist für jemanden der mit SEO sein Geld verdient, nicht gerade die beste Lösung, denn als SEO muss man die aktuellen Entwicklungen berücksichtigen und in seine Arbeit für Kunden mit einbinden. Sonst zieht die Konkurrenz an einem vorbei und man hat das Nachsehen.
Vielen SEOs fällt es aber auch einfach nur schwer, das Thema zu verstehen. Manche versuchen sich dann vielleicht daran, über Social Media Links zu generieren, scheitern aber daran und sind dann sofort der Überzeugung, dass es prinzipiell nicht funktioniert. Woran liegt es, dass sich Suchmaschinenoptimierer oftmals damit schwer tun, auch auf dem Feld des Social Media erfolgreich tätig zu sein und die dortigen Regeln zu befolgen bzw. umzusetzen? Ein Grund könnte sein, dass sich SEOs vorwiegend mit Maschinen beschäftigen, Social Media hingegen hat aber mehr mit Menschen zu tun und deren Einschätzung eines Webauftritts. Hier liegt das größte Problem schon auf der Hand: Wer seit vielen Jahren Suchmaschinenoptimierung betreibt, ist es gewohnt Webseiten für eine Maschine zu erstellen, die nach gewissen Regeln arbeitet. Dabei ist es sogar so, dass vor allem Made-for-Adsense und Affilate-Seiten zum Teil besser funktionieren, wenn sie den Menschen nicht gefallen und sie einfach nur auf die Werbung klicken.
Viele SEOs und Affiliate-Marketer verdienen ihr Geld eher mit der Unwissenheit der Menschen, oft sind das auch welche, die sich mit dem Internet nicht so gut auskennen. Vor allem ältere Generationen erkennen zum Teil gar nicht was Werbung ist und was nicht. Sie klicken einfach etwas an und erzeugen Umsätze von denen sie letztlich gar nichts ahnen. Im Bereich Social Media hingegen handelt es sich um eine jüngere Zielgruppe, die größtenteils mit dem Computer und dem Internet groß geworden und daher fit mit diesen Medien ist. Inzwischen liegt bei dieser jungen Generation von Internetnutzern nicht mehr der Schwerpunkt darauf etwas via Suchmaschine zu suchen, sondern sie wollen sich mit anderen Menschen austauschen, die dann auch Tipps geben und ihre Meinung zu etwas kundtun.
Nun gibt es bei all dem auch SEOs die dem Hype um Facebook - als neue Universallösung für alle Fragen und Probleme nicht trauen. Die neue Trendwelle, in der sogar angenommen wird, dass Facebook Google künftig sogar als Suchmaschine ablösen wird, veranlasst sicher zu neuer Skepsis. Sicherlich kann man nicht davon ausgehen, dass alle Internetnutzer ihre Probleme künftig ausschließlich über Facebook lösen möchten, indem sie lediglich Fragen an ihre Freunde stellen. Denn auf diese Weise erhält noch lange nicht jeder die gewünschte Antwort und das auch noch zeitnah. Aus diesem Grund werden die Menschen für ihre Fragen, vor allem wenn diese sehr speziell sind, Suchmaschinen verwenden, denn hier wartet schnelle und einfache Hilfestellung. Google ist dabei nach wie vor der Spitzenreiter und versorgt viele User mit den gewünschten Informationen. Der Konzern wird gerade in diesen Zeiten, in denen Social Media immer mehr im Gespräch ist, sicherlich alles daran setzen, die gewonnene Qualität und die Marktführer-Position beizubehalten. Nichts desto trotz wird Facebook zunehmend eine gute Trafficquelle sein und SEOs sollten sich nicht bloß darauf verlassen, dass Social Media ein Trend ist, der bald wieder komplett abflaut.
Zusammenfassung
Für SEOs ist es wichtig, alle Trends und Entwicklungen im Auge zu behalten, doch manche tun sich schwer damit, Social Media in ihrer Arbeit zu berücksichtigen. Denn hier entscheiden Menschen wie ein Profil/eine Seite ankommt, nicht die Maschine. Doch SEOs sollten Facebook nicht unterschätzen. Google verliert seine wichtige Position zwar nicht, aber das soziale Netzwerk wird ein immer stärkerer Trafficbringer.
Hatten wir im letzten Blog-Beitrag noch angedeutet, dass der Suchmaschinen-Riese Google alles dafür tun wird, seine Qualität in Sachen Suchergebnissen zu halten, so können wir diese These jetzt bereits anhand eines konkreten Beispiels bestätigen. Wie kürzlich bekannt wurde, hat Google das Softwareunternehmen Metaweb, die Entwickler der offenen semantischen Datenbank Freebase, übernommen. Genaue Details zu dieser Übernahme sind noch nicht bekannt gegeben worden, doch der Grund steht bereits fest. Mit Hilfe der Technik, die Metaweb anbietet, hofft Google darauf, vor allem Ergebnisse zu verbessern, die auf verknüpfte Suchanfragen ausgegeben werden. Freebase solle dabei aber als freie und offene Datenbank weiter betrieben werden. Google plane wohl, selbst Beiträge zur Weiterentwicklung der Datenbank zu leisten und ruft im nächsten Schritt auch andere Web-Unternehmen dazu auf. Metaweb soll Suchanfragen innerhalb von Google besser verarbeiten und möglichst sinnvolle, passende Antworten liefern. Bei der Eingabe von Begriffen wie "barack obama birthday" wäre in den obersten Einträgen der Ergebnisliste wahrscheinlich eine Antwort auf diese Frage gegeben. Auch recht lange und komplexe Suchanfragen sollen dank Metaweb besser als bisher entschlüsselt werden, damit der betreffende Nutzer dazu relevante Seiten angezeigt bekommt. Dazu muss die Suchmaschine die Fragen oder lange Wortkombinationen aber erst einmal ?verstehen? können und genau dabei soll die Software von Freebase helfen. Diese Entwicklung bei Google ist auch für SEOs eine Möglichkeit, ihre Keywords und damit den Umfang der Suchmaschinenoptimierung zu erweitern. Denn künftig scheinen auch längere Wortkombinationen kein Problem mehr für Google zu sein. Momentan enthalte Freebase mehr als 12 Mio. Einträge über Filme, Bücher, Prominente, Fernsehsendungen, Unternehmen, Orte und noch mehr. Die Beiträge wurden freiwillig von Nutzern geschrieben und sind miteinander verknüpft. Das System ähnelt dem der offenen Datenbank Wikipedia, denn jeder kann dort etwas eintragen und die Datenbank damit erweitern. Durch die Zuordnung von Eigenschaften lassen sie sich strukturieren und kategorisieren. Objekte werden bei Freebase prinzipiell nur einmal eingetragen, daraus soll ein Informations-Hub entstehen, durch den Wissenswertes über Verknüpfungen erreichbar ist. Mit genau diesem Vorgehen ist Freebase ein Experte für das so genannte semantische Web. Die semantische Suche geht nach Inhalten und Kontexten vor, was den Suchanfragen vieler Internetnutzer entgegen kommt. Gerade die offene Struktur von Freebase machte die Datenbank bereits in den USA sehr beliebt. Durch die Zusammenlegung mit Google soll sich das noch steigern und der Suchmaschinenkonzern will gleichzeitig an den Konkurrenten vorbeiziehen. Doch erstmal musste aufgeholt werden, denn Rivale Microsoft hatte die semantische Suche bereits früher für sich entdeckt und zwar als der Konzern die Metadaten-Spezialisten Powerset und ihre Technologie "Bing" gekauft hatte. Google will sich aber nicht abhängen lassen und zieht mit dem Kauf von Freebase nach.
Zusammenfassung
Google will komplexe Suchanfragen besser entschlüsseln können und hat dazu das Softwareunternehmen Metaweb, Entwickler der offenen semantischen Datenbank Freebase, gekauft. Rivale Microsoft hatte hier bereits vorgelegt und steht schon länger in Zusammenarbeit mit Powerset. Nun zieht Google nach und erhofft sich eine bessere Verarbeitung von Suchanfragen, passende Antworten und will selbst Beiträge für Freebase liefern. Die offene Datenbank hat bisher bereits 12 Mio. Beiträge, die von Usern erstellt wurden.

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